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Point Reyes, Monterey, Sac

24 Apr

Es ist seit dem letzten Blogeintrag viel passiert hier! Wir haben für unser Projekt das Pre-Approval bekommen und beantragen das Approval für nächste Woche. Dann ist es nicht mehr lang und es gibt in einem Journal eine Veröffentlichung.

Heute in genau zwei Wochen fliege ich nach Hause. Dort war ich dann seit ziemlich genau acht Monaten nicht mehr. Schon eindrucksvoll. Aber ich gehe sicher mit einem lachenden und einem weinenden Auge und freue mich schon einige Leute wieder zu sehen.

Die letzten beiden (oder auch drei) Blogeinträge werden hauptsächlich aus Bildern bestehen. Das wird mir sonst einfach zu viel. Ausserdem habe ich in den letzten beiden Wochen zwar weniger, aber dennoch einiges zu tun.

Also fangen wir an: Mit Mayra und Chris waren wir in der Mission und sind zu den Twin Peaks gefahren. Von da aus hatte man eine einmalige Aussicht. An dem Abend habe ich auch bei den beiden übernachtet. Am Sonntag waren Mayra und ich in dem Pool in dem Condo schwimmen. Zum Mittag sind wir nach Burlingame gefahren, ein kleines süßes Städchen. Leider hatte ich an dem Tag keine Kamera mit.

Dann stand auf dem Programm: Point Reyes National Seashore, ein Naturschutzgebiet ca 55.km nördlich von San Francisco. Je nach Jahreszeit kann man auch Whale Watching dort machen, viel wandern oder einfach die Natur geniessen. Leider haben wir keine Wale gesehen, aber dafür Elche – JA, Elche!


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Tule Elks

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eine andere Elch-Herde

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Point Reyes Lighthouse

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Shore

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Es mag ja jeder denken was er will, aber ich finde, wenn mein fast ein Jahr irgendwo gelebt hat ist es wichtig die Regierungshauptstadt zumindest einmal besucht zu haben. Gerade auch, wenn eben diese nicht so weit entfernt ist. Also, gesagt, getan. Wir waren in Sacramento. Ich finde wirklich, dass es ein sehr nettes kleines und vor allem sauberes Städtchen ist.  Man merkt richtig, wie viel Mühe sich die Leute geben die Stadt in Schuss zu halten. Insbesondere Old Sacramento hat mir gut gefallen. Es ist aufgemacht wie eine Western Stadt und viele Details und Feinheiten machen Old Sac sehr entzückend.

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Tulpen im Februar

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State Capitol

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Kuppel des State Capitols

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Büro des Governeurs von Kalifornien

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 Schaufelraddampfer

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 Hängebrücke

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Dann hatte Sascha seinen Tauchkurs. Ein Wochenende war er dafür in Sausalitos. An dem Wochenende war ich zu Hause und habe unseren Balkontisch gestrichen. Am Sonntag kam Sascha früher nach Hause und wir sind mit dem Bart nach Rockridge gefahren und sind von da aus nach Berkeley gelaufen (mit einem Zwischenstop bei Ici’s Ice Cream). Am darauffolgenden Wochenende waren wir in Monterey, wo Sascha seinen Tauchkurs fortgesetzt hat und ich in der Stadt herum getingelt bin.

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Anfang der Cannery Row in Monterey

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Faulis

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Seehund

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Ketchup Gesicht – ok wir ignorieren jetzt wo ich das bekommen habe…

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das einzige Bild was ich auf der Rockridge Tour gemacht habe war das Schild der Bart Station :$

Am darauffolgenden Wochenende sind meine Eltern angekommen. Die Bilder von der Zeit als sie da waren muss ich allerdings noch sichten… über 8GB! Ich hoffe ich komme in der nächsten Woche dazu.

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Zwischen den Jahren und im Januar Seattle

6 Mrz

Seit dem wir aus Hawaii wieder gekommen sind, ist eine ganze Menge Zeit vergangen. Weihnachten haben wir hier in der Bay Area verbracht. Am heiligen Abend haben wir ein drei Gänge Menue gekocht. Es gab zur Vorspeise zwei verschiedene Crostini. Als Hauptgang einen mit Cranberries und Aprikosen gefuellten Braten mit Brokkoli und Suesskartoffeln. Als Dessert war eine Biskuit-Eisrolle geplant, allerdings hatte mich mit den amerikansichen Längen von der Backform vertan, in der der Teig gebacken werden sollte, daher gab es einen Biskuit-Eis-Stapel-Kuchen 🙂

Am ersten Weihnachtstag waren wir bei Mayra und Chris eingeladen, wie auch schon an Thanksgiving war es ein schöner Abend. Zu Weihnachten hatte Sascha ein Drei-Gänge Menü von mir bekommen. Das hab ich am zweiten Weihnachtstag gemacht. Zwischen den Jahren haben wir insgesamt eine ruhige Zeit verbracht: ein wenig gespielt, ausgeschlafen, biiiiisschen gearbeitet. An Silvester haben wir Pizzasuppe gekocht und sind dann zu Lawrence Hall of Science gefahren um das Feuerwerk zu betrachten. Scheinbar ist es verboten seine eigenen Knaller und Raketen zu kaufen, wir haben auch nirgends welche gesehen. Das einzige Feuerwerk, was es zu sehen gab, war in der Nähe des Ferry Buildings in San Francisco. Eines war wohl noch in Oakland und ein andere in der Berkeley Marina, das war aber nur sehr klein und kaum wahrnehmbar.

In der ersten Januarwoche hatte die LBL Atlas Gruppe ihr jährliches Meeting: eine Woche lang tragen alle Mitglieder vor, woran sie arbeiten. Auch gab es ein Konferenz Dinner in San Francisco. Das war dem Preis nicht angemessen, aber trotzdem ein netter Abend.

Einen Abend im Januar hatten wir Mayra und Chris eingeladen. Wir haben gekocht und anschliessend gespielt. Es gab typisch „deutsches“ Essen: Kräutercremesuppe (Anmerkung der Redaktion: Gerne wieder!), Spiessbraten mit Kartoffelgratin und Speckbohnen und zum Nachtisch Kaiserschmarrn mit Vanillesosse. Anschliessend haben wir gespielt.

Am 21. Januar war hier Feiertag wegen Martin Luther Kind Jr’s Birthday. Das verlängerte Wochenende haben wir gut genutzt: Zu unserem zweiten Jahrestag (und Valentinstag) hat Sascha mir eine Reise nach Seattle geschenkt. Freitag Abend sind wir hingeflogen und am Dienstagmorgen ging es wieder zurück. Wir hatten bis Montag Abend einen Mietwagen, das war praktisch, denn so waren wir nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, die hauptsächlich nur aus dem Bus bestehen. Samstag waren wir im Boeing Werk. Neben einer Ausstellung von verschiedenen Cockpits und Triebwerken hat man die Produktionslinie von 777, 787 (Dreamliner) und 747(Jumbo) gesehen. Leider durfte man verständlicherweise keine Bilder machen. Sogar Handys waren verboten, eines von einem anderen Besucher wurde auch sogar eingesackt und überprüft. Die Dreamliner Teile werden mit Dreamliftern, umgebauten 747 nach Seattle geflogen und dort zusammengesetzt. Da es nur vier von diesen Dreamlifter gibt, war es schon eine kleine Besonderheit, dass wir einen gesehen haben, der direkt vor uns über das Gelände gefahren ist.

Im Shop habe ich Weltraumeis gekauft, das hat wie Eis geschmeckt, nur eben nicht kalt und die Konsistenz war seltsam. Meine Angst, die ich in Washington davor hatte, kann ich nicht mehr bestätigen.

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Die Eingangshalle des Boeing Werks

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Triebwerk

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Im Cockpit

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… und genau deswegen kann ich kein Pilot werden – ich würde gegen eine Wand fliegen 😀

Auch am Samstag  Nachmittag, sind wir in das Aviation Museum gefahren, weil das Wetter bedeckt, kalt und regnerisch war. Es gibt unfassbar viele verschiedene Flugobjekte dort. Ausserdem gibt es eine Abteilung zur Geschichte des Flugzeugbaus und einige Flugsimulatoren. Wir sind in den von den Blue Angels gegangen. Die Simulation war ein Teil aus der Flugshow, die wir auf der Fleetweek gesehen haben. Ich hatte richtig bammel und hab glaub ich Saschas Hand zerquetscht 😦

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Blackbird, eine insgesamt von 20 verbliebenen

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Aerocar (Auto mit ausfahrbaren Flügeln)

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Der A-Team Hubschrauber?

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Jet mit Knubbelnase

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Im Cockpit einer Blackbird (einer die verunglückt war)

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…wenn da mal nichts falsch zusammengesetzt wurde…

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Concorde

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Air Force One

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Präsidentenklo

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Die erste Boeing 747, schade, dass man nicht hinein konnte

Ausserdem war noch eine Test-Version eines Space Shuttles zu sehen.

Am Sonntag stand Seattle Downtown auf dem Programm. Da der Himmel noch bedeckt war, haben wir die Underground Tour am Vormittag gemacht. Früher lag Seattle auf Meeresspiegelhöhe, was einige Probleme mit sich zog. Bei einem Brand 1889 ist das Business District fast vollständig abgebrannt. Daher wurden Holzbauten verboten und die Stadt „angehoben“. Man erreichtete neue Gebäude ausgehend vom alten Straßenniveau. Strassen setzte man auch höher Gehsteige blieben so tief. Die dadurch entstehende Höhendifferenz war aber zu gefährlich, weshalb man letztendlich auch die Gehsteige höher setzte. Erdgeschosse wurden zu Kellern.

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Das ehemalige Seattle Hotel ist jetzt ein Parkhaus

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Underground Hotel

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Der ehemalige Gehsteig

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Pioneer Square und Seattle Hotel

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Da das Wetter besser zu werden schien, und es ein Wunsch von mir war, sind wir nach Downtown Seattle gefahren und weiter zur Space Needle. Von dort aus hatte man einen klasse Blick auf Seattle, sogar Mount Rainer war zu sehen – erster Schnee für diesen Winter

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Space Needle

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Lake Union. Da irgendwo wohnt Tom Hanks in Schlaflos in Seattle

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Elliot Bay

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Skyline

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Anschliessend sind wir zum Pike Place Market gefahren und sind dort umher gelaufen. Mittag gegessen haben wir im Hard Rock Cafe, wo ich mein T-Shirt gekauft habe. Der Pike Place Market ist eine Art Farmers Market mit ziemlich viel ekligem Zeug wie lebende Hummer, Krabben, Fisch und Früchte in allen Formen und Farben. Wir haben dort ein Geschäft gefunden namens „Bavarian Meats“. Da hab ich für Sascha ein Würstchen und zwei Scheiben Käse gekauft, ausserdem ein Knoppers für mich.

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Der allererste Starbucks

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Blick auf Downtown

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Blick auf Mount Rainer von Pike Place Market aus

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Sonnenuntergang

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Deutsche Zeitungen, aber einen Tag zurück in der Zeit

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„People in Seattle do strange things.“

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Space Needle bei Nacht

Am Montag, unserem letzten Tag sind wir erst zu den Hiram M. Chittenden Locks gefahren. Die wurden gebaut, um das Meerwasser von Pudget Sound dem Süsswasser in Lake Union und Lake Washington fernzuhalten. Ausserdem sind die Locks auch eine Lachsstraße, denn die Lachse laichen irgendwo im Süßwasser und schwimmen wieder zurück ins Meerwasser. Um den Fischen die Reise zu erleichtern – und weil deren Weg durch die Locks versperrt wurde, richtete man eine Fish ladder ein.

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Fish ladder (ohne Fischis)

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Lock geöffnet…

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Boote (kommend vom Meerwasser) fahren rein…

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Lock fährt hoch, anschließend wird die Süßwasserseite geöffnet und die Boote können rausfahren.

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Kran.

Nach dem Locks wollten wir in den Discovery Park. Allerdings ist dieser Park leider nicht für Autos zugänglich, sondern nur für Fahrradfahrer und Fußgänger. Da es immernoch kalt war   und regnerisch schien, sind wir wieder nach Downtown Seattle gefahren und haben das Aquarium von Seattle angeschaut. Danach haben wir am Flughafen das Auto zurück gebracht. Wir haben den Bus zum Hotel genommen. Wir mussen einige Zeit warten und einmal umsteigen. Bei der Transfer-Haltestelle stand, dass der Bus erst im 40min kommen würde. Bis dahin wäre ich erfroren, aber zum Glück fuhr der Bus gegen den Plan und kam nach 10min.

Dienstag früh wurden wir mit dem Hotel Shuttle zum Flughafen gefahren und sind zurück in die Bay Area geflogen. Danke sehr Schatz, für diese Reise. Mir hat es sehr gut gefallen. Kuss.

Aloha 2.0 – Oahu und Kauai

5 Feb

Fuer die weitere Beschreibung unserer Hawaiireise habe ich einen, wie ich finde, sehr guten Plan. Auf den beiden verbleibenden Inseln, Oahu und Kauai hatten wir an je zwei Tagen einen Mietwagen. In die Karten habe ich in ’schwarz‘ den Weg vom ersten Tag, und in ‚rot‘ den Weg, den wir am zweiten Tag gefahren sind, eingezeichnet. Insofern ich bei den Bildern noch erkennen kann, welcher Strand/Bucht oder was das war, werde ich das sicher dazuschreiben.

Oahu

Unser Flugzeug ist morgens gelandet und wir waren viel zu frueh im Hotel, sodass wir noch nicht einchecken konnten. Also haben wir den Morgen und Mittag in Waikiki Beach (yaaaay!) verbracht. Wir sind am Strand barfuss durch den Pazifik gelaufen auf Hawaii an Waikiki Beach – klingt das nicht absolut genial? Nach einem Mittagessen bei Cheeseburger Waikiki, also typisch hawaianischem Essen, konnten wir ins Hotel. Dirket haben wir unser Schnorchelausruestung gepackt und sind ins Meer gehuepft.

Am naechsten Tag haben wir einen Strandtag eingelegt, da die Kamera im Hotelsafe geblieben ist, gibt es also nicht sehr viel davon zu berichten. Am Abend haben wir fuer den naechsten Tag unseren Mietwagen reserviert. Auf dem Rueckweg haben wir bei der Honolulu-Cookie-Company erstmal ordentlich Shortbread-Kekse in Ananas-Form geshoppt. Am dritten Tag auf Oahu haben wir in der Frueh unseren Mietwagen abgeholt, ich fing schon an krank zu werden, und sind als erstes nach Pearl Harbor gefahren. Dort haben wir das USS Arizona Memorial, die USS Bowfin (Uboot) und die USS Missouri besichtigt. Anschliessend sind wir an Oahus Suedkueste in Richtung Westen gefahren und haben uns bis Sonnenuntergang ein paar Straende angeschaut.

Am naechsten Tag war ich dann schon richtig krank. Wir sind von Waikiki in Richtung Osten gefahren. Unser erster Stopp war die Hanauma Bay, ein Naturschutzgebiet und Traum fuer Schnorchler. Leider konnte ich nicht schnorcheln, weil ich krank war. Sascha hat aber geschwaermt. Anschliessend sind wir an der Ostküste  nach Norden gefahren und haben etliche Straende und Buchten angeschaut. Nach einem Mittagessenstop fast an der Nordspitze Oahus sind wir durchs Landesinnere, mit einem kurzen Stopp bei der Dole Plantation zurueck gefahren. Den Schlenker in der Karte von der Ostkueste ins Landesinnere haben wir gemacht, weil dort einige Szenen von Jurassic Park gedreht worden waren. Die letzten beiden Tage haben wir am Strand verbracht. Dann sind wir weiter nach Kauai geflogen.

BildDie Karte von Oahu, schwarz: erster Tag, rot: zweiter Tag

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Waikiki Beach

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USS Bowfin

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USS Missouri

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USS Arizona Memorial, das Memorial wurde ueber dem gesunkenen Schiff errichtet

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Oelteppich der USS Arizona: Insgesamt werden 100.000 Gallonen = ca 40.000 Liter Oel aus der USS Arizona ins Meer fliessen, ein Grossteil ist es sogar schon. Totenruhe der toten Navy-Soldaten steht vor dem Umweltschutz…

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Teile der USS Arizona

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Eingang zur USS Missouri

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USS Missouri

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Weihnachten auf dem Kriegsschiff

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Bereicht des Kapitaens

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…war leider schon geschlossen, genau wie das Post Office und die Zahnarztpraxis auf dem Schiff

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Blick auf das USS Arizona Memorial und Pearl Harbor

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USS Oklahoma Memorial, die weissen Staebe sollen salutierende Navy-Soldaten darstellen.

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Traumstrand mit einem Kraftwerk im Hintergrund oO

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Abenddaemmerung auf Oahu

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Hanauma Bay

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Sandy Beach

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Rabbit Island

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Chinaman’s Hat

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Eben noch blauer Himmel und dann kommt die Suppe ueber’n Berg

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Unfassbar, nach gut einer Woche auf Hawaii bin ich immernoch weiss wie ein Schneehase, das ist auch die ganze Zeit geblieben, ich wurde gefragt, ob ich wirklich auf Hawaii war.

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La’ie Point

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Schildkroete am Strand

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Dole Plantation – checkt man eure tropischen Fruechte, ob die auf Hawaii gewachsen sind 🙂

Angekommen auf Kauai haben wir uns erst einmal ausgeruht. Ich war mittlerweile krank mit Rückenschmerzen, einer Art Grippe und dem schon bekannten misterioesen Ausschlag. Wir haben insgesamt eine sehr ruhige Zeit auf Kauai verbracht und ich habe mich sehr geschont. An zwei Tagen haben wir ein Auto gemietet. Am Abend des 8.12. hat Sascha das Auto geholt und am 10.12 wieder abgegeben.  Die Route, die wir gefahren sind seht ihr hier, unser Hotel war in Kapaa:

kauai

Am ersten Tag, also 9.12. war Sascha tauchen, das war ungefaehr da, wo Spouting Horn eingezeichnet ist. Gegen Mittag ist er wieder gekommen und wir sind die schwarze Route gefahren. Wir haben uns wieder einige atemberaubende Straende angeschaut. Unter anderem auch die Hanalei Bay. Das Hotel der Kings in dem Film Descendants ist dort und sie verbringen in der Bucht einen Strandtag. Allerdings hat es gerade dann, als wir da waren geregnet, weshalb ich kein Foto davon habe. Dort, wo „End Of The Road“ in der Karte steht ist die Strasse zu Ende. Dort endet oder beginnt, je nachdem wie man es sieht, der Waimea Canyon an. Von dort aus kann man nur noch zu Fuss weiter nach Westen gehen.

Am zweiten Tag sind wir in Richtung Sueden gefahren. In Lihue hat sich Sascha ein Hawaiihemd gekauft und ich ein Kleid. Anschliessend sind wir zu den Wailua Falls gefahren.Wir haben fast alles, was man 0hne 4WD anschauen kann, angeschaut. Punkte, die mir besonders gefallen haben, waren das Spouting Horn, der Waimea Canyon und der Green Sand Beach, nur um einige Punkte genannt zu haben. Alles weitere wird in den Bildern gesagt. Hawaii ist auf jeden Fall eine Reise wert, und sollte ich nochmal dort hinkommen, wird der Mietwagen auf jeden Fall ein 4WD sein, man kann doch einiges nicht anschauen ohne.

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Donkey Beach

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Pali Ke Kua Beach: Das war garnicht so leicht zu finden und man hat sich auf dem Weg dorthin fast das Genick gebrochen.

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Der Weg zu Pali Ke Kua Beach

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Tunnels Beach

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Weg isser 😥

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Tunnels Beach

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Ke’e Beach (End of the Road)

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Wurzeln

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Opaeka’a Falls

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Wailua River – mit Kayaks

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Wailua Falls

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Dort wo die Gischt ist wird das Wasser eingesaugt

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Spouting Horn – es war auch groesser, aber das war das schoenste Bild

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Green Sand

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4W-Road ohne 4WD

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Waimea Canyon

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Unser Hotel

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mit Grillplätzen, die man verwenden konnte

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und Hängematten

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Tikki-Statue

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der Pool in dem ich nie war

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Christmas Tree

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Weihnachtsstern in einem Beet

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Shaved Ice – crazy, aber lecker

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Regenbogen von unserem Hotelbalkon aus

Aloha!

6 Jan

Was lange waehrt wird endlich gut…

Letztes Jahr, am Mittwoch, den 12. Dezember, am Abend, oder besser gesagt Nacht sind wir nach unserer 16 taegigen Hawaii-Reise wieder sicher in der Bay Area angekommen. Nach und nach werde ich von unserer Reise berichten.

Nach einem nicht sehr spannenden Flug (man sieht nur Wasser, Start und Landung waren aber eindrucksvoll) sind wir in Kona, auf der Ostseite von Big Island gelandet. Das war wirklich ein kleiner, schnuckeliger Flughafen: Vom Flugzeug sind wir ueber eine Treppe direkt aufs Vorfeld ausgestiegen. Die Gates, in denen die Leute auf ihren Flug gewartet haben, waren offen. Ich aerger mich bis jetzt, dass ich kein Foto vom Flughafen gemacht hab. Nachdem wir unsere Koffer eingesammelt hatten, brachte uns ein Hertz-Bus zu der Autovermietung, die ein wenig ausserhalb vom Flughafen lag. Mit unserem ersten Hawaiianischen Mietwagen sind wir dann durch Wueste und Regenwald nach Hilo gefahren, wo unser Hotel lag. Die Fahrt dahin war schon sehr vielversprechend. Je weiter östlich wir waren, desto ueppiger wurde die Vegetation. Auf dem Weg hat es wie aus Kannen geregnet, das was nicht so super, aber wir haben uns trotzdem einen schoenen Tag gemacht. Die Fahrt dauerte ca. 3h und als wir in Hilo angekommen sind, hat es immernoch geregnet. Aber wir haben das beste daraus gemacht, unser Zimmer bezogen und ein wenig das Hotel erkundet. Ausserdem haben wir den naechsten Tag geplant. Abends waren wir in einem japanischen Restaurant essen.

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erster Eindruck von Hawaiis Pflanzenwelt

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Da das Wetter an diesem Tag nicht uebermaessig gut werden sollte, haben wir uns entschlossen nicht in den Volcanoe Nationalpark zu fahren, sondern einen anderen Teil der Insel zu erkunden. Als erstes sind wir den Scenic Drive gefahren, der ganz in der Nähe von unserem Hotel vorbeigefuehrt hat. Das war wirklich toll, man faehrt mitten durch einen Dschungel.

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Scenic Drive durch den Regenwald

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Im Anschluss sind wir zum Akaka Wasserfall gefahren. Um den Wasserfall zu sehen, der mit 129m der groesste frei fallende Wasserfall auf der Insel ist, laeuft man einen Trail entlang, der auch durch eine Art Regenwald fuehrt. Auf dem Weg dort hin kann man auch die Kahuna Falls bewundern. Die Vielfalt an Pflanzen und Blumen, die man auf Hawaii zu sehen bekommt ist wirklich einzigartig. Gerade auf der Hilo-Seite, wo wir waren, der Regenseite, die Pflanzenwelt sehr beeindruckend. Waehrend der Planung, was wir als naechtes anschauen wollten, erfuhren wir, dass man den Wasserfall, den wir anschauen wollten, nur durch eine dreistuendige Wanderung erreichen kann, weshalb wir davon abgesehen haben.

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Kahuna Falls

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…mitten im Regenwald

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Akaka Falls

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Also haben wir uns entschlossen direkt in Richtung Ostkueste von Big Island zu fahren, was auch auf unserem Plan stand. Das Restaurant, was wir uns in Pune ausgesucht hatten, gab es leider nicht mehr. Wir haben dann trotzdem in der Stadt (die nur aus einer kleineren Hauptstrasse besteht) einen Platz zum Essen gefunden.

Anschliessend sind wir zu den Waiopae Tidepools gefahren, Gezeitenbecken in denen man bei genügend Wasser super schnorcheln kann. Allerdings war es kalt, windig und die Becken hatten zu wenig Wasser. So war es kein grosses Becken, sondern mehrere kleine Teiche, in denen man Krebse und verschiedene Fische sehen konnte. An den Tag haben wir mehrere Straende angeschaut, deren Namen ich nicht mehr weiss. Ein absolutes Highlight war aber Kehena Beach. Urspruenglich fuehrte eine Treppe zu dem traumhaften Strand mit schwarzem Sand. Allerdings ist der Berg in den 70er Jahren gebrochen, so dass die Treppe 15m ueber dem Strand endet. Man kommt trotzdem noch zum Strand hin, muss allerdings ein bisschen klettern. Das was einen unten erwartete ist aber super gewesen. Ein Einheimischer hatte uns den Weg dorthin gezeigt, sonst haetten wir den Strand nicht gefunden.

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Waiopae Tide Pools

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An dieser Stelle (15m tiefer) befand sich der Strand vor dem Erdrutsch

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Und so sieht er heute aus.

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Blick aus dem Hotelzimmer

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Am naechsten Tag sind wir in den Hawaii Volcanoes National Park gefahren. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center hatten wir auch einen Plan, was wir alles anschauen wollten. Es gibt sogar die Möglichkeit eine Wanderung durch einen Krater zu machen, die allerdings auch ca. 4h gedauert haette. Als erstes sind wie die Chain of Craters Road entlang gefahren. Auf beiden Seiten der Strasse kann man verschiedene Krater, sowie Lavafelder sehen. Die Strasse endet ploetzlich an einem Lavafluss, der 1990 (glaub ich) die Strasse ueberquert hat. Beeindruckend war auch eine Art Torbogen, der vom Meer aus dem Stein geformt wurde. Nachdem wir die Chain of Craters Road wieder zurueck gefahren sind, haben wir eine kleine Wanderung gemacht. Sie fuehrte durch den Regenwald an dem Krater vorbei, durch den man wandern kann, zu einer 500 Jahre alte Lavahoehle, der Thurston Lava Tube. Am Ende der Hoehle wartet wieder tropischer Regenwald. Als letzten Tagespunkt sind wir schliesslich, vorbei an den Steam Vents zum Jaggar Museum gefahren, von wo aus man den Kilauea Krater sehen kann. Naeher kommt man nicht an den Vulkankrater heran, wegen der Gase, die in der Naehe aufsteigen. Immerhin ist es einer der aktivsten Vulkane der Erde. Von wo man auch auf den Krater schaut, sieht man staendig Rauch aufsteigen. Es soll ein absoultes Highlight sein, wenn man den Krater im Dunkeln sieht, dann leuchtet der Dampf orange. Das im Hinterkopf haben wir ausserhalb des Parks zu Abend gegessen und sind als es dunkel war wieder in den Park zurückgekehrt (das Ticket ist insgesamt eine Woche lang gültig). Wieder beim Jaggar Museum angekommen, konnten wir das orange Leuchten der Lava sehen, was wirklich sehr beeindruckend war.

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Krater des Kilauea

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Durch diesen Krater konnte man durchwandern, im Hintergrund rechts der dampfende Kilauea und rechts Mauna Loa

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Das Leben findet einen Weg…

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Lava Flow

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Sieht aus wie Elefantenhaut, oder?

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Beeindruckende Landschaften, ein Lava Flow ins Meer

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Holei Sea Arch

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Der Lava Flow von 1990 hat die Strasse unpassierbar gemacht

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Versteht sich von selbst, oder?

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Gabe fuer die Vulkan-Goettin Pele

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Die Leute waermen sich an den Steam Venus

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Krater des Kilauea bei Nacht – der Rauch reflektiert die gluehende Lava

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An unserem letzten Tag auf Big Island haben wir den restlichen Teil der Ostkueste und die Südspitze erkundet. Auf Big Island kann man nicht, so wie auf den anderen Inseln, in 3h einmal um die ganze Insel fahren. Bis Island ist von der Flaeche her groesser als die restlichen Inseln Hawaiis zusammen.

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Ein Black Sand Beach, an dem man Wasserschildkroeten sehen konnte. Leider hatten wir unsere Schnorchelausruestung nicht dabei.

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Die Suedspitze von Big Island, ein beliebter Ort fuer Klippenspringer. Gleichzeitig auch der suedlichste Punkt der USA. Florida liegt, anders als viele glauben, wesentlich weiter noerdlich.

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Sie ist tatsaechlich gesprungen (und hat ueberlebt).

An den folgenden Wochenenden folgen (hoffentlich) die Berichte ueber Oahu und Kawai.

Calistoga, Thanksgiving amerikanische Dekorationswut

24 Nov

Noch 3 Tage, dann sind wir fuer 2 Wochen in Hawaii. Daher will ich noch berichten, was wir seit dem letzten Blogeintrag so getrieben haben. Als Sascha an einem Abend bei der Massage war, habe ich eine zweite Sorte Plaetzchen gebacken (Deutschlandkekse 😉 )

Da ich fuer mein Projekt einiges beenden musste, bevor wir Urlaub machen, war es sehr stressig. Diese Woche hatten wir am Mittwoch ein Meeting mit dem Gruppenleiter, der auch in unser Projekt involviert ist, meinem Betreuer, der mittlerweile in Indien ist, und drei Studenten (davon zwei Undergrads und ich) um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Fuer die Zeit bevor wir fliegen habe ich noch eine Aufgabe bekommen, die ich noch erledigen muss, aber ich habe positives Feedback bekommen.

Letztes Wochenende waren wir in Calistoga, bzw. um Calistoga herum und haben uns Napa Valley angeschaut. Hier wird der Wein von der Sonne gekuesst und alle 300m gibt es ein Wine Tasting. Auf unserer Fahrt haben wir den Wine Train gesehen. Pro Person kostet das ungefaehr 150$ und man faehrt den lieben langen Tag durch Napa Valley von Wine Tasting zu Wine Tasting und wird nebenbei im Zug verkoestigt. Jedem das, was er mag…

Den Ausflug haben wir, wie Palo Alto und Stanford, wieder mit Mayra, ihrer Mutter und Chris unternommen. Als erstes waren wir bei dem Old Faithful Geyser. Ungefaehr alle 5 Minuten stoesst der Geysir eine Wasserfontaene aus, die ca. 7-10m hoch war. Neben dem Geysirteich war eine Art Brunnen, wo man den Schwefeldampf riechen konnte. Der Geysir steht auf einer Farm, auf der es Ziegen, Schafe und Lamas gibt.

Lama

Gegend um den Geysir

Im Hintergrund der Brunnen, an dem man Schwefeldaempfe riechen konnte

Kurz vor dem Ausbruch


Ausbruch des Geysirs


Danach waren wir im Petrified Forrest. Dort ist vor langer Zeit ein Vulkan ausgebrochen und viele Baeume sind versteinert worden. Zwar war das Wetter nicht sehr schoen, allerdings hat es nicht geregnet. Am Abend waren wir in Calistoga mit den anderen in einem sehr guten italienischen Restaurant essen.

Hier wohnt das Biest


In dem versteinerten Wald leben sogar Eulen

The Queen

White Oak

Umgestuerzter Baum

Eingang in den versteinerten Wald


Wegen Thanksgiving war unsere letzte Woche nur 3 Tage lang. Thanksgiving ist immer am dritten Donnerstag im November und an dem darauffolgenden Freitag hat das Lab geschlossen. Dieser Feiertag ist DER Tag fuer die Amerikaner, an dem sie mit ihren Familien zusammenkommen. Viele vom Lab oder der UC Berkeley fliegen ueber den Feiertag nach Hause.

Am Donnerstag (22.November) war also Thanksgiving. Wir waren zum Abendessen bei Mayra und Chris eingeladen. Vorher hat Mayra uns noch das kleine Staedtchen San Bruno gezeigt. San Bruno liegt suedlich von San Francisco und der Flughafen (SFO) gehoert zu San Bruno Hier hat YouTube seinen Sitz. Ebenso, wie den San Andreas Lake, was aussieht wie ein natuerlicher See. Der See ist 4.8km lang und dient als Reservoir, weshalb man dort nicht baden darf. Um den See leben viele Tiere, wir haben ein Reh gesehen.

Nach einem ausgiebigen aber Thanksgiving-untypischen Dinner (ohne Truthahn), sind wir vor dem Dessert spazieren gegangen und haben den Komplex gesehen, wo Mayra und Chris wohnen. Danach haben wir den Cheesecake gegessen und Mexikanisches Bingo gespielt. Es war ein sehr schoener und langer Abend, es wurde viel gelacht. Insgesamt waren wir sechs Leute, Mayras Bruder und ihre Mutter, die bei Mayra und Chris lebt, waren da.

Dulce de Leche Cheesecake fuer das Thanksgiving Dinner


Am Wochenende vor unserer Abreise planen wir fuer Hawaii die restlichen notwenigen Sachen, wie Airport Shuttle, Mietwagen etc. Achja: Sascha plant, ich schreibe Blog. Kuss.

Um euch die Vorweihnachtszeit etwas angenehmer zu gestalten, hier ein kleiner Eindruck in den amerikanischen Dekowahninn, aufgenommen im Macy’s in San Francisco, in der eigens hergerichteten Holiday Abteilung.